Pressestimmen (Auswahl):

"Julia Jones spornt das Sinfonieorchester Basel zu einer drängenden, geschärften Lesart an, die bewundernswert die Balance hält zwischen Lachen und Weinen." (Elisabeth Feller, in: Aargauer Zeitung, 17.09.2001)

"Musiktheater - jugendfrisch, engagiert. Mit gesundstimmigen, eigensinnig timbrierten Sängern und undoktrinär wirbeligem Mozart-Klang durch Julia Jones [...]" (Manuel Brug, in: Die Welt, 19.09.2001)

"Gleichmäßig dicht entsteht dagegen das Netzwerk von Tschaikowskys Musik. Julia Jones lässt sie vibrieren vor Expressivität und zeichnet die Melodien mit kräftigem Strich, so dass Bild- und Höreindruck deckungsgleich werden." (Marianne Zelger-Vogt, in: NZZ, 18.09.2000)

"Chefdirigentin Julia Jones hielt das Sinfonieorchester Basel, den Chor und die Solisten fast durchwegs fest im Griff. Sie gestaltete einen in den Tempi eher maßvollen, aber in der Profilierung intensiven, wohl kaum überlegten, nie routiniert-beiläufigen Mozartklang. Und das Basler Orchester folgte ihr mit Spielfreude und Engagement." (Sigfrid Schibli, in: Basler Zeitung, 17.09.2001

"Gutes bis hohes Mozart-Niveau auch aus dem Graben. Julia Jones dirigiert: ein konziser Klang, äußerst schlank, nicht aber 'entbeint', ganz und gar offen, gefährlich beinahe, aber das Sinfonieorchester Basel mit vortrefflichen Solobläsern muss nichts verbergen. Mozart ist das, schmuck-, aber nicht lieblos, ohne Kitt und überaus flüssig, jedes Adagio unterwegs zum Andante, jedes Andante zum Allegro." (Heinz W. Koch, in: Badische Zeitung, 17.09.2001)

"Im Graben dirigiert Basels Musikchefin Julia Jones. Tschaikowskijs süffiger Melos liegt ihr, der cineastische Breitbildsound ebenso wie die inneren Passagen. Sie leitet keine Nummernopern (was ‚Onegin' immer noch ist), sondern ein subtil gesponnenes, psychologisches Geflecht aus Sentiment und Aufruhr. Aus einem Sog gegossen das alles." (Axel Brüggemann, in: Kulturjoker, 29.09.2000)

"Triumphieren durfte hier nicht nur der Chor unter der Leitung von Henryk Polus, sondern vor allem auch Chefdirigentin Julia Jones: Sie führte das Sinfonieorchester Basel [...] mit sicherer Hand, tarierte Tschaikowskys 'lyrische Szenen' fein aus, ließ das Seelendrama 'Eugen Onegin' nicht plump aufbrausen zur tränen- und klangseligen Lovestory, sondern konzentrierte sich auf die Töne verhaltener und vergeblicher Leidenschaft." (Siegbert Kopp, in: Südkurier, 20.09.2000)

"Um zu erfahren, was ein 'Otello' schon rein orchestral für ein dramatischen Erlebnis sein kann, muss man nach Basel fahren, wo Julia Jones in Frank Castorfs Neuinszenierung ihren Einstand als Generalmusikdirektorin gibt. Schon in der Sturmszene ist ihr Dirigat eine Wohltat: Die Blecheinsätze erschlagen nicht alles mit reiner Phonstärke, selbst in den vollen Orchesterakkorden bleibt der Klang transparent, erscheint wie eine Verflechtung von Muskelsträngen in Anspannung. [...]" (Jörg Königsdorf, in: Opernwelt, November 1998)